SMART METER INFO

Hand aufs Herz: wer weiss über Smart Meter Bescheid?

 

Bald sollen die Stromzähler ausgetauscht werden, die in unseren Zählerkästen ihren Dienst tun und einmal im Jahr abgelesen werden. Sie sollen durch neue „intelligente Messgeräte“ ersetzt werden.
 

Diese Geräte bringen für uns als StromabnehmerInnen viele Nachteile. Zum Einen: sie bringen einen Zuwachs an Elektrosmog, dem wir eigentlich schon zu viel ausgesetzt sind und stellen damit ein Gesundheitsrisiko dar, vor allem für Kinder, ältere Menschen und elektrosensible Menschen. Aber eigentlich für alle. Vom Elektrosmog sollte man sich wenigstens Nachts erholen können (W-LAN Router abschalten, mobile Daten am Handy ausschalten, das Handy ausschalten, im Schlafzimmer Nachtabschaltung einrichten). Hat man einen Smart Meter, ist das nicht möglich, weil er mit allen anderen Smart Metern im selben Trafonetz in Verbindung steht und deren Signale verstärkt und weiter leitet. Je nach Art der Übertragung hat man dann entweder einen ständig aktiven Funksender im Haus oder (bei PLC-Übertragung) Elektrosmog auf den elektrischen Leitungen, Steckdosen und Geräten im Haus. Das gilt auch für die „Opt Out“ Zähler, was den Konsumenten verschwiegen wird.
 

Die elektromagnetischen Wellen wirken sich störend auf viele Vorgänge in unserem Körper aus, so daß Schlafstörungen, Lernschwierigkeiten bei Kindern, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, und auch längerfristig noch ernsthaftere Gesundheitsschäden möglich sind. In Frankreich gibt es schon Gerichtsurteile, die einen Wiederausbau des Smart Meters wegen beobachteten negativen gesundheitlichen Auswirkungen vorschreiben. Unsere österreichische Ärztekammer hat sich in einer Presseaussendung gegen die Smart Meter ausgesprochen.
 

Zu den weiteren Nachteilen der Smart Meter zählt ihre Kurzlebigkeit. Während unsere jetzigen Zähler 60,70 Jahre halten, müssen die neuen alle 10-15 Jahre ausgewechselt werden. 5,4 Millionen landen in Österreich dann regelmäßig im Elektroschrott, von dem wir schon jetzt nicht wissen, wohin damit. Und die Kosten? Wem werden die wohl angelastet? Ausserdem ermöglichen sie eine unzulässige Überwachung unserer Privatsphäre. Es werden Daten gesammelt, die dann verkauft werden können. Freilich ohne uns am Erlös zu beteiligen.
 

Wenn man versucht, sich über die Smart Meter zu informieren, bekommt man Fehlinformationen aufgetischt und Vieles wird verschwiegen. Zeitungs-, Radio- oder Fernsehberichte sind selten und meist sehr einseitig und fehlerhaft. Korrekt informieren kann man sich auf der Website www.stop-smartmeter.at. Diese ist absolut seriös. Sie wird von einem Elektrotechniker in OÖ und einem Team ehrenamtlicher Mitarbeiter betrieben.
 

In Maria Alm har sich unser Arbeitskreis Gesunde Gemeinde, zusammen mit Dr. Gems, Schule und Kindergarten dafür eingesetzt, daß unser Bürgermeister die Smart Meter für Schule, Kindergarten und andere gemeindeeigene Gebäude ablehnt. Das ist geschehen, und mit einer Aussendung an alle Haushalte werden die AlmerInnen informiert, wie man die Geräte ablehnen kann, und dass unser Ziel ein smartmeterfreies Maria Alm ist. Wie wär’s mit einem smartmeterfreien Saalfelden?

 

Nicht abwarten, bis der Monteur kommt - gleich ablehnen per Einschreiben bei der Salzburg Netz GmbH, Bayerhamerstrasse 16, 5020 Salzburg.  Derjenige, an den die Stromrechnung geht, lehnt ab. Ein Musterbrief zur Ablehnung liegt hier zum Download bereit. An der Zahl der Ablehnungen schon im voraus kann die Salzburg Netz GmbH erkennen, wie groß der Widerstand in der Bevölkerung gegen den Smart Meter Wahnsinn ist. Solidarität ist gefragt.

 

Es kann sein, daß man nach der Ablehnung einen Brief bekommt, in dem steht, daß man "ihre Opt-Out-Erklärung zur Kenntnis genommen hat". Dann muß eine neuerliche Abhlehnung, au h der "Opt Out" version des Smart Meters erfolgen, wieder per Einschreiben. Auch dieses Formular liegt hier zum Download bereit.

 

Vielleicht traut sich jemand von Euch auch zu, auf den Bürgermeister (der der Bruder vom Almer Bürgermeister ist, und von diesem schon über die Smart Meter informiert wurde) zuzugehen, oder auf Andrea Kupfner vom Stadtamt, die Leiterin des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde Saalfelden. Bittet um Unterstützung bei der Ablehnung, und um Ablehnung der Smart Meter in Schulen und Kindergärten.

 

BürgerInnen können viel bewirken, denkt nur an Zwentendotf! Es hat zwar im Burgenland und in Oberösterreich insgesamt sechs oder sieben Stromabschaltungen gegeben, aber immer bei Einzelpersonen, deren Nachbarn und Gemeinden nicht hinter ihnen standen.
Informiert bitte auch Nachbarn, Verwandte, Freunde und Bekannte!

 

 

Musterbrief zur Ablehnung Salzburg Netz [...]
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Nochmalige_Ablehnung_Salzburg Netz.doc
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© Heidi Reber